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04.

Februar

Landschaft und Natur
La Gomera besitzt mehrere Vegetationszonen. Aufgrund ihrer Höhenlage und ihres Mikroklimas sind diese sehr unterschiedlich.

Im Norden der Insel finden sich ab 500 Meter Höhe Lorbeerwälder und immergrüne Farne.

Oberhalb einer Höhe von 1000 Metern gehen sie fließend in die Fayal- Brezal- Formation über, einem Heidemischwald aus Gagelstrauch (Faya) und Baumheide (Brezo).

Im regenarmen Süden der Insel dominieren neben verschiedenartigen kargen Sträuchern der Phönizische Wacholder, Dickblattgewächse der Gattung Aeonium und die Kanarenpalme.

In Küstennähe befinden sich vorwiegend Pflanzen, die auf die salzhaltige Brise des Meeres angewiesen sind, zum Beispiel der Strandflieder, diverse Wolfsmilchgewächse, Agaven und Feigenkakteen.

Inmitten La Gomeras liegt der Nationalpark Garajonay auf circa 10 Prozent der Inselfläche. Sein Ökosystem steht seit 1986 als Weltnaturerbe unter dem Schutz der UNESCO.

Die Wälder im Park sind Lorbeerwälder, die aufgrund der fehlenden Eiszeit hier noch existieren. Das Herzstück des Nationalparks besteht aus immergrünem Nebelwald mit bis zu zwei Meter hohen Farnen, von den Bäumen hängenden langen Bartflechten, moosbewachsenen knorrigen Ästen und Bächen mit einigen wenigen Wasserfällen.
 
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